Unregelmäßige Beiträge zu "meinem" Europa, die ich in dieser Form im Internet vermisse. Mögliche Funde sind aus den Gebieten der Politik, Wissenschaft und Technik, Arbeitsgesellschaft, Stadtleben oder Alltagskultur.
Mittwoch, 19. Juni 2013
Zeitstrahl zur Geschichte der Politischen Ideen (work in progress)
Im Rahmen des Tutoriums zur Politische Theorie und Ideengeschichte an der Hochschule für Politik erarbeite ich einen Zeitstrahl für den Überblick zur Prüfungsvorbereitung. Der Zeitstrahl steht natürlich auch allen anderen Interessierten zur Verfügung.
Freitag, 19. April 2013
3.-5. Mai 2013: Europapolitische Konferenz in Nürnberg
| Palais d'Europe, Strasbourg, by pandrcutts on Flickr |
Anmeldung ist möglich unter:
Frau Julia Killet, M.A.
killet@rosalux.de / 089 519 963 53
Donnerstag, 11. April 2013
Die Hochschule für Politik zukunftsfähig gestalten
Aktuell verhandelt der Bayerische Landtag über die Zukunft der Hochschule für Politik München. Die folgenden Punkte wurden letzten Monat in einem moderierten Prozess mit Vertretern des RCDS und der CSU erarbeitet. Mit eingeflossen ist der Diskussionsprozess der letzten drei Jahre innerhalb der "Alternativen Liste" an der HfP (B'90/ Grüne, Jusos und Linkspartei) sowie im wissenschaftlichen Mittelbau.
Der Text wurde breit bestreut und persönlich den Vertretern von CSU und FDP im Hochschulausschuss des Landtages vorgestellt - mit welchem Erfolg werden die kommenden Sitzungen zeigen.
Der Text wurde breit bestreut und persönlich den Vertretern von CSU und FDP im Hochschulausschuss des Landtages vorgestellt - mit welchem Erfolg werden die kommenden Sitzungen zeigen.
Montag, 25. Februar 2013
Wohin geht Venezuela?
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| André Scheer, Falko Blumenthal und Dr. Thomas Keslter Photo: Matthias Rüby/ matthiasrueby.de |
Referenten waren André Scheer, Journalist und Chef des Auslandsressorts der jungen Welt, der seit Ende der 1990er Jahre zu Venezuela publiziert und im Januar eine Reportagensammlung aus dem Wahlkampf herausgegeben hat, und Dr. Thomas Kestler, der über seine Abschlussarbeit, seine Dissertation und seine aktuelle Forschungsarbeit die Entwicklungen des politischen Systems Venezuelas verfolgt hat.
Montag, 22. Oktober 2012
Vorträge Oktober - Dezember 2012
Call a Rep - App zur mobilen politischen Kommunikation. Präsentation mit Julian Asamer und Lyuben Dimitrov
Samstag, 27. Oktober, 13:30 Uhr
Tag der Offenen Tür Campus Garching
Technische Universität München, Fakultät für Informatik, Boltzmannstraße 3, Garching
U6 Garching Forschungszentrum
http://www.call-a-rep.de
Faszination des Untergangs. Einführung zur Vernissage
Freitag, 2. November, 19 Uhr Galerie Patrizia Zewe, Schellingstraße 30 (Hof), München
U3/ U6 Universität
http://patriziazewe.de
Rationalismus & Realismus. Public Lecture zur Politischen Theorie
Mittwoch, 5. Dezember, 18 Uhr
Technische Universität München, Fakultät für Informatik, Boltzmannstraße 3, Garching, Seminarraum MI 02.09.023 (2. Stock, ausgeschildert)
U6 Garching Forschungszentrum
Independent Woman. Einführung zur Vernissage mit Linda A. Sauer
Freitag, 7. Dezember, 19 Uhr
Galerie Patrizia Zewe, Schellingstraße 30 (Hof), München
U3/ U6 Universität
http://patriziazewe.de
Samstag, 27. Oktober, 13:30 Uhr
Tag der Offenen Tür Campus Garching
Technische Universität München, Fakultät für Informatik, Boltzmannstraße 3, Garching
U6 Garching Forschungszentrum
http://www.call-a-rep.de
Faszination des Untergangs. Einführung zur Vernissage
Freitag, 2. November, 19 Uhr Galerie Patrizia Zewe, Schellingstraße 30 (Hof), München
U3/ U6 Universität
http://patriziazewe.de
Rationalismus & Realismus. Public Lecture zur Politischen Theorie
Mittwoch, 5. Dezember, 18 Uhr
Technische Universität München, Fakultät für Informatik, Boltzmannstraße 3, Garching, Seminarraum MI 02.09.023 (2. Stock, ausgeschildert)
U6 Garching Forschungszentrum
Independent Woman. Einführung zur Vernissage mit Linda A. Sauer
Freitag, 7. Dezember, 19 Uhr
Galerie Patrizia Zewe, Schellingstraße 30 (Hof), München
U3/ U6 Universität
http://patriziazewe.de
Dienstag, 16. Oktober 2012
Münchner Debatte zur Politikwissenschaft: Nicole Gohlke
Als erste Abgeordnete des Deutschen Bundestags stellt sich Nicole Gohlke, eine Münchner Kommunikationswissenschaftlerin, neben die HfP. Im folgenden ist ihre Erklärung von ihrem Besuch des Unterausschusses des Bayerischen Landtags am 16. Oktober 2012 dokumentiert.
Disclaimer: Ich gehöre der durch Nicole Gohlke vertretenen Linkspartei nicht an. Ihre Erklärung wird als erste Berliner Stimme zur HfP dokumentiert.
Dienstag, 18. September 2012
Petition: Fahrplan als OpenData veröffentlichen
Bis zum 14. Oktober 2012 kann eine Petition an die Deutsche Bahn unterstützt werden. Nachdem eine Vereinbarung über Datenfreigabe der Netz- und Fahrpläne zwischen der DB und Google bekannt wurde, rufen Aktive aus der IT-Wirtschaft sowie Kundinnen und Kunden der Bahn auf, diese Daten vollständig freizugeben. Diese "Petition" ist ein Mittel, Öffentlichkeit zu schaffen und Diskussion anzuregen: Eine Petition im engeren parlamentarischen Sinne ist das hier nicht.
Infrastrukturinformationen helfen bspw. bei der Entwicklung von mobilen Fahrplan-Apps und dienen der Forschung in Regionalplanung und Raumordnung. Wenn Städte schrumpfen, technische Verantwortung an die Metropolregionen abgegeben werden und die Bevölkerungs- sowie Wirtschaftsstruktur der BRD immer ungleichgewichtiger wird, sind diese Daten politisches Gold wert.
Ich empfehle, diese Petition zu unterstützen. Die anonyme Zeichnung ist möglich.
Ganz unten auf der Seite können PDFs zum nichtdigitalen Unterschriftensammeln herunter geladen werden.
Infrastrukturinformationen helfen bspw. bei der Entwicklung von mobilen Fahrplan-Apps und dienen der Forschung in Regionalplanung und Raumordnung. Wenn Städte schrumpfen, technische Verantwortung an die Metropolregionen abgegeben werden und die Bevölkerungs- sowie Wirtschaftsstruktur der BRD immer ungleichgewichtiger wird, sind diese Daten politisches Gold wert.
Ich empfehle, diese Petition zu unterstützen. Die anonyme Zeichnung ist möglich.
Ganz unten auf der Seite können PDFs zum nichtdigitalen Unterschriftensammeln herunter geladen werden.
Samstag, 28. Juli 2012
2.8: Lebensraum Stadt München | Leben Wohnen Bezahlen
Nebenher ist München Sitz vom Siemens, BMW,
Münchner Rück und Zentrale für Sport, Musik, Verlagsbranche und
Biergenuss. Hauptsächlich aber ist die Stadt unser Lebensraum.Wohnen ist privat, grundlegend und meist unverzichtbar. Der Rückzugsort und das Zuhause ist eben darum gleichzeitig Investitionsobjekt und Wertanlage. Wie ist in München diese Spannung verteilt? Wie verhält es sich mit dem Privaten zum Öffentlichen unserer Lebensregungen vom Arbeiten über Baden gehen, bis zum Protestieren? Und, vor Allem, wer zahlt das eigentlich alles und warum?
Donnerstag, 2. August, 21:45 Uhr
Backstage München - Open Air Bühne
Freitag, 13. Juli 2012
Münchner Debatte zur Politikwissenschaft: Ein Zitat von Paul Feyerabend
Die zeitgenössische Politikwissenschaft wird zur Angewandten Wissenschaft der demographieorientierten politischen Administration, ergänzt durch Versuche des Anschlusses an die empirische Sozialforschung. Die Antwort auf diese Selbstbeschneidung der Disziplin ist jedoch nicht, noch altertümlicher, noch abstrakter oder noch in der Subdisziplin abgeschlossener zu agieren.
Der Rückzug auf eigene Kleinkonferenzen und Wagenburgmentalität schadet unserer Position in der Auseinandersetzung. Vor allem aber produziert ein Rückzug/ Bedeutungsverlust der Poltischen Theorie schlechte Politikwissenschaft und unwirksame Politikberatung.
Ein uraltes Zitat von Paul Feyerabend ist hier anzuwenden.
"The withdrawal of philosophy into a "professional" shell of its own has had disastrous consequences. The younger generation of physicists, the Feynmans, the Schwingers, etc., may be very bright; they may be more intelligent than their predecessors, than Bohr, Einstein, Schrödinger, Boltzmann, Mach and so on. But they are uncivilized savages, they lack in philosophical depth – and this is the fault of the very same idea of professionalism which you are now defending."Paul Feyerabend, 1999. For and Against Method: Including Lakatos's Lectures on Scientific Method and the Lakatos-Feyerabend Correspondence with Imre Lakato
Donnerstag, 12. Juli 2012
Debatte um Münchner Politikwissenschaft: Theo Stammen
Heute tagt der Unterausschuss zur Hochschule für Politik an der HfP selbst. Im Rahmen einer Vollversammlung um 14 Uhr soll der Unterausschuss nach Hörung der Vertreter von Politischer Wissenschaft und Politischer Bildung jetzt mit den Studierenden beraten. Zur Vorbereitung gab es eine Umfrage zu Zielen und Wünschen der Studierenden an der HfP. Die Frage ist, ob eine solche Vollversammlung, im Idealfall ein Zeichen von Geschlossenheit und Engagement, an einer Hochschule für Berufstätige um 14 Uhr zustande kommen kann.
Währenddessen geht die Debatte auch auf inhaltlicher und wissenschaftlicher Ebene weiter. (Von der aktiven Politik hat sich der Isarmatrose Tobias Schwarz eingemischt.)Nach Prof. Dr. Schönherr-Mann meldet sich ein weiterer Politikwissenschaftler zu Wort. Nach der Politischen Philosophie kommt jetzt einen Antwort aus dem Kernbereich der Politikwissenschaft, der Lehre von den politischen Systemen. Im folgenden ist ein Leserbrief von Prof. Dr. Theo Stammen dokumentiert:
Währenddessen geht die Debatte auch auf inhaltlicher und wissenschaftlicher Ebene weiter. (Von der aktiven Politik hat sich der Isarmatrose Tobias Schwarz eingemischt.)Nach Prof. Dr. Schönherr-Mann meldet sich ein weiterer Politikwissenschaftler zu Wort. Nach der Politischen Philosophie kommt jetzt einen Antwort aus dem Kernbereich der Politikwissenschaft, der Lehre von den politischen Systemen. Im folgenden ist ein Leserbrief von Prof. Dr. Theo Stammen dokumentiert:
Sonntag, 8. Juli 2012
Debatte um Münchner Politikwissenschaft: Hans-Martin Schönherr-Mann
Aktuell tagt ein Unterausschuss des Bayerischen Landtages zur Weiterentwicklung der Politischen Wissenschaften in München. Im Kern geht es um die Zukunft der weitestgehend eigenständigen Hochschule für Politik München.
Am Freitag, den 6. Juli, gab es einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der die Haltung der "Modernisierer" an der sozialwissenschaftlichen Fakultät der LMU München referiert. Auf diesen hat Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann geantwortet.
Sein Beitrag in einer vorläufigen Version ist auf diesem Blog dokumentiert.
Am Freitag, den 6. Juli, gab es einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der die Haltung der "Modernisierer" an der sozialwissenschaftlichen Fakultät der LMU München referiert. Auf diesen hat Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann geantwortet.
Sein Beitrag in einer vorläufigen Version ist auf diesem Blog dokumentiert.
Sonntag, 5. Februar 2012
Studium der Sozial- und Geisteswissenschaften in München - mit und ohne Abitur
Die Hochschule für Politik München hat in Kooperation mit der HFF einen "Imagefilm" produzieren lassen, das Ergebnis ist seit einigen Tagen auf YouTube und auf der Website der HfP abrufbar.*
Mir ist jetzt niemand bekannt, der sich seine Hochschule nach einem Kurzfilm aussucht. Aber wenn es der Bekanntheit der einzigen süddeutschen Einrichtung hilft, an der ohne Abitur/Hochschulreife zumindest das Grundstudium berufsbegleitend belegt werden kann, soll es mir doch recht sein.
Inhalte des Studiums: Politische Philosophie und Ideengeschichte, Vergleichende Regierungslehre und Staatsrecht, Internationale Beziehungen und Geschichte der Moderne sowie Volkswirtschaftslehre.
Abschluss: Diplom (Äqivalent zu Master) der Elite-Universität LMU München nach einer Regelstudienzeit von 9 Semestern, berechtigt mit "guter" Note zur Promotion
Ausland/ Praktika/ etc: Erasmusstipendien werden über die LMU vergeben, Praktika können vor Ort, bundesweit oder international absolviert werden. Oft sind HfPler bei Zeitungs-/ Radio-/ TV-Redaktionen, bei Parteien, Verbänden/ NGOs, in Parlamenten, in den Verwaltungen/ Ministerien, bei Unternehmensberatungen oder dem Diplomatischen Dienst/ UNO. "Pflichtpraktika" als Wahloption werden zur Zeit diskutiert um weiterhin Stationen bei Botschaften etc. zu ermöglichen.
| Facebook |
*) Ich habe hier studiert und der HfP, ihren Dozenten und Mitarbeitern einiges zu verdanken. Dieser Blog ist grundsätzlich keine neutrale Quelle.
Mir ist jetzt niemand bekannt, der sich seine Hochschule nach einem Kurzfilm aussucht. Aber wenn es der Bekanntheit der einzigen süddeutschen Einrichtung hilft, an der ohne Abitur/Hochschulreife zumindest das Grundstudium berufsbegleitend belegt werden kann, soll es mir doch recht sein.
Inhalte des Studiums: Politische Philosophie und Ideengeschichte, Vergleichende Regierungslehre und Staatsrecht, Internationale Beziehungen und Geschichte der Moderne sowie Volkswirtschaftslehre.
Abschluss: Diplom (Äqivalent zu Master) der Elite-Universität LMU München nach einer Regelstudienzeit von 9 Semestern, berechtigt mit "guter" Note zur Promotion
Ausland/ Praktika/ etc: Erasmusstipendien werden über die LMU vergeben, Praktika können vor Ort, bundesweit oder international absolviert werden. Oft sind HfPler bei Zeitungs-/ Radio-/ TV-Redaktionen, bei Parteien, Verbänden/ NGOs, in Parlamenten, in den Verwaltungen/ Ministerien, bei Unternehmensberatungen oder dem Diplomatischen Dienst/ UNO. "Pflichtpraktika" als Wahloption werden zur Zeit diskutiert um weiterhin Stationen bei Botschaften etc. zu ermöglichen.
| Facebook |
*) Ich habe hier studiert und der HfP, ihren Dozenten und Mitarbeitern einiges zu verdanken. Dieser Blog ist grundsätzlich keine neutrale Quelle.
Samstag, 10. September 2011
öffentlichkeit braucht raum. raum braucht öffentlichkeit
gespräch vor & mit publikum
samstag, 10.09.2011
galerie patrizia zewe, schellingstraße 30, münchen-maxvorstadt
linda a. sauer &
falko s. blumenthal
patriziazewe.de (Flyer)
Linda Sauer und Falko Blumenthal suchen nach einem Begriff des öffentlichen Raums und stellen Fragen nach seinen Voraussetzungen in Kunst und Politik. Die Suche endet weder in der Galerie, noch im urbanen Raum, noch am Ende des Abends. Um mitreden oder auch nur mitdenken wird heftig gebeten.
Eintritt frei.
Vortrag und Diskussion im Rahmen der Ausstellung face to face von Igor Grgurevic.
---
Linda A. Sauer ist Diplom-Politikwissenschaft lerin. Sie promoviert in Politischer Philosophie über Hannah Arendt und Immanuel Kant am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München.
Falko S. Blumenthal studiert Politikwissenschaft und Urban Studies in München und Helsinki. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und schreibt zur politischen Stadtforschung.
Beide engagieren sich als Studientutoren für Politische Philosophie und füllen ihre Abende und Wochenenden mit der Suche nach einem ästhetischen wie politischen Raum der Öffentlichkeit.
samstag, 10.09.2011
galerie patrizia zewe, schellingstraße 30, münchen-maxvorstadt
linda a. sauer &
falko s. blumenthal
patriziazewe.de (Flyer)
Linda Sauer und Falko Blumenthal suchen nach einem Begriff des öffentlichen Raums und stellen Fragen nach seinen Voraussetzungen in Kunst und Politik. Die Suche endet weder in der Galerie, noch im urbanen Raum, noch am Ende des Abends. Um mitreden oder auch nur mitdenken wird heftig gebeten.
Eintritt frei.
Vortrag und Diskussion im Rahmen der Ausstellung face to face von Igor Grgurevic.
---
Linda A. Sauer ist Diplom-Politikwissenschaft
Falko S. Blumenthal studiert Politikwissenschaft und Urban Studies in München und Helsinki. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und schreibt zur politischen Stadtforschung.
Beide engagieren sich als Studientutoren für Politische Philosophie und füllen ihre Abende und Wochenenden mit der Suche nach einem ästhetischen wie politischen Raum der Öffentlichkeit.
Freitag, 28. Januar 2011
Initiative an der Uni München: Nordic and Baltic Studies in Munich
Um das Studium der Nordischen und Baltischen Länder in München zu verankern, gründet sich zur Zeit die Initiative Nordic and Baltic Studies in Munich.
Organisiert von Christoph Hentschel und mir, Falko Blumenthal, unterstützt von wissenschaftlichen Mitabeitern, Fachschaftlern und zukünftig wohl hoffentlich den Einrichtungen der Uni München sollen über Kolloquia, Veranstaltungen, Veröffentlichung etc. die existierenden Studien im Bereich Skandinavien, Arktis, Baltikum/Ostseeraum etc. in den verschiedenen Instituten vernetzt werden.
Gesellschaft, Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Sprache stehen in Bezug. So bedarf es nur des organisatorischen Aufwandes, um die Arbeit von Studierenden und Wissenschaftlern zu Nordeuropa sichtbar zu machen.
Meine Motivation ist hier auch, die partikularisierte Arbeit in den kleinen Instituten von Philologie über die historischen Wissenschaften bis hin zur Politik- und Wirtschaftswissenschaft zusammenzuführen. Zuviel wichtige Arbeit wurde in den letzten paar Jahren verunmöglicht, weil sie - solange Instituts- und Lehrstuhlgrenzen nicht überschritten werden - als peripher und damit der Kürzung preisgebbar angesehen werden. In München geht das von den Urban Studies über Science and Technology Studies bis eben den Area Studies.
Die deutsche Umsetzung des Bologna-Prozesses hat eher eine Verarmung des Studienangebots als eine Bereicherung bedeutet. Die Nordic and Baltic Studies in Munich sollen mithelfen, eine dritte, inhaltliche Dimension der geleisteten Arbeit jenseits der institutionellen und disziplinären Dimensionen sichtbar werden zu lassen. Außerdem sollen die Mitglieder der Uni München ermutigt werden, ihre Fragen und Überlegungen im öffentlichen Raum darzustellen.
Informationen zur Initiative und Kontaktmöglichkeit:
www.nordicbaltic.de
Organisiert von Christoph Hentschel und mir, Falko Blumenthal, unterstützt von wissenschaftlichen Mitabeitern, Fachschaftlern und zukünftig wohl hoffentlich den Einrichtungen der Uni München sollen über Kolloquia, Veranstaltungen, Veröffentlichung etc. die existierenden Studien im Bereich Skandinavien, Arktis, Baltikum/Ostseeraum etc. in den verschiedenen Instituten vernetzt werden.
Gesellschaft, Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Sprache stehen in Bezug. So bedarf es nur des organisatorischen Aufwandes, um die Arbeit von Studierenden und Wissenschaftlern zu Nordeuropa sichtbar zu machen.
Meine Motivation ist hier auch, die partikularisierte Arbeit in den kleinen Instituten von Philologie über die historischen Wissenschaften bis hin zur Politik- und Wirtschaftswissenschaft zusammenzuführen. Zuviel wichtige Arbeit wurde in den letzten paar Jahren verunmöglicht, weil sie - solange Instituts- und Lehrstuhlgrenzen nicht überschritten werden - als peripher und damit der Kürzung preisgebbar angesehen werden. In München geht das von den Urban Studies über Science and Technology Studies bis eben den Area Studies.
Die deutsche Umsetzung des Bologna-Prozesses hat eher eine Verarmung des Studienangebots als eine Bereicherung bedeutet. Die Nordic and Baltic Studies in Munich sollen mithelfen, eine dritte, inhaltliche Dimension der geleisteten Arbeit jenseits der institutionellen und disziplinären Dimensionen sichtbar werden zu lassen. Außerdem sollen die Mitglieder der Uni München ermutigt werden, ihre Fragen und Überlegungen im öffentlichen Raum darzustellen.
Informationen zur Initiative und Kontaktmöglichkeit:
www.nordicbaltic.de
Samstag, 22. Januar 2011
Die Stadt ist tot. Es lebe die Stadt!
Trotz Hiatus dieses Blogs geht das Leben weiter. Für Zwischendurch hier die Slides für einen Kurzvortrag zur Vorstellung der Stadtforschung.
In Zusammenarbeit mit der Initiative "Freie Universität Schwabing" veranstaltet zehnHOCHeins einen monatlichen Science Slam. Kurzvorträge von zehn Minuten sollen einen halbwegs lustigen und interessanten Einblick in die Wissenschaft leisten.
Im überfüllten Vereinsheim, einem Lokal der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, folgte ich Vorträgen zu Sex im Weltraum und mathematischer Paarberatung mit meinem Beitrag zur Lebenserwartung der Stadt als lebens-werter Raum.
Falko Blumenthal: Die Stadt ist tot. Es lebe die Stadt.
Vortrag aus den Urban Studies für zehnHOCHeins - der Münchner Science Slam
In Zusammenarbeit mit der Initiative "Freie Universität Schwabing" veranstaltet zehnHOCHeins einen monatlichen Science Slam. Kurzvorträge von zehn Minuten sollen einen halbwegs lustigen und interessanten Einblick in die Wissenschaft leisten.
Im überfüllten Vereinsheim, einem Lokal der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, folgte ich Vorträgen zu Sex im Weltraum und mathematischer Paarberatung mit meinem Beitrag zur Lebenserwartung der Stadt als lebens-werter Raum.
Falko Blumenthal: Die Stadt ist tot. Es lebe die Stadt.
Vortrag aus den Urban Studies für zehnHOCHeins - der Münchner Science Slam
Montag, 15. März 2010
Policy Paper zur Rolle des Golfs von Finnland
Da im Frühjahr wenig von Konferenzen und Diskussionen zu berichten ist, hier ein Lesetipp in eigener Sache.
Die Diskussion zum Einen zur Entwicklung der politischen Dimension der Europäischen Union einerseits und Fragen der Rolle der Regionen Europas andererseits haben mich zu einem kürzeren Artikel verleitet.
Hier geht es mir um den Golf von Finnland, ein Meerbusen, der Finnland, Estland, und die Russische Föderation verbindet. Anhand von drei Beispielen wird die Rolle und die Herausforderungen an Entscheider in der Region diskutiert.
Falko Blumenthal: The role of the Gulf of Finland: A northern commercial node and the development of political Europe, policy paper in: A Different View 35 (Jan-Feb 2010), pp. 24-27 (PDF)
Die Diskussion zum Einen zur Entwicklung der politischen Dimension der Europäischen Union einerseits und Fragen der Rolle der Regionen Europas andererseits haben mich zu einem kürzeren Artikel verleitet.
Hier geht es mir um den Golf von Finnland, ein Meerbusen, der Finnland, Estland, und die Russische Föderation verbindet. Anhand von drei Beispielen wird die Rolle und die Herausforderungen an Entscheider in der Region diskutiert.
Falko Blumenthal: The role of the Gulf of Finland: A northern commercial node and the development of political Europe, policy paper in: A Different View 35 (Jan-Feb 2010), pp. 24-27 (PDF)
Donnerstag, 21. Januar 2010
Neuer Blog: Leben und Studium in Helsinki
Fuer dieses Semester blogge ich vom Blogdienst der Universität Helsinki ueber das akademische und studentische Leben. Ich werde deswegen Deep Europe nicht vernachlässigen, aber der neue, etwas bodenständigere Blog, wird öfters aktualisiert werden.
Deep Helsinki 2010
http://blogs.helsinki.fi/falko-blumenthal
Deep Helsinki 2010
http://blogs.helsinki.fi/falko-blumenthal
Samstag, 9. Januar 2010
Jahresauftakt: Finnland gründet die Aalto Universität
In diesem Blog schon zig-mal erwähnt: Mit den 1. Januar 2010 hat die Aalto Universität Helsinki ihre Arbeit aufgenommen. Die Aalto Universität entsteht aus dem Zusammenschluss der Technischen Hochschule Helsinki (TKK), der Handelshochschule (HSE) und der Hochschule für Kunst und Design Helsinki (TaiK). Die drei Institutionen bestehen als "schools" weiter und werden durch interdisziplinäre "factories" und Forschungsgruppen ergänzt. Die Universität, konzipiert als "Finnische Universität für Innovation", trägt den Namen des Architekten (und Universalkünstlers) Alvar Aalto.
Das Ziel ist, drei der besten Hochschulen Finnlands zusammenzuführen und bis 2020 eine weltweit führende Forschungs- und Lehruniversität zu etablieren.
Zum Auftakt des finnischen Frühjahrssemester lud die Aalto Universität zru Eröffnungszeremonie in die Finlandia Halle. Grußworte, Chöre, Tanzdarbietungen und sogar ein Second Life-Auftritt wetteiferten um Darstellungen der Modernität. Trotz Anwesenheit der Präsidentin, Tarja Halonen, des Premierministers, Matti Vanhanen, und Mitgliedern der gesellschaftlichen, staatlichen und militärischen Elite Finnlands, blieb die normalerweise geradezu zelebrierte Traditionalität den Uniformen der Studentenverbindungen und einem herzhaften "Gaudeamus Igitur" zum Einmarsch der Honorationen vorbehalten. Der gesamte Festakt sollte Frischheit, Modernität und Internationalität (sprich: angelsächsische Orientierung) demonstrieren: Studentische Moderatoren, Verzicht auf nationale Symbolik und englischsprachige Grußworte (nur unterbrochen durch finnische und schwedische Kommentare) wollen von einem großen Schritt hin zu einem "global wettbewerbsfähigem Finnland" (Tarja Halonen) überzeugen.
DIe Grußworte der Präsidentin der Republik und des Premierministers geben ein anschauliches Bild des Elitendiskurses in einem nordischen Wohlfahrtsstaat, das mit anderthalb Beinen im innovationsgetriebenen globalisierten Westen steht. Tarja Halonen ist eine zeitgenössische Mitte-Links Politikerin. Die Juristin machte ihre ersten Schritte in der mächtigen Studentenunion der Universität Helsinki und diente als Mitglied des Stadtrates von Helsinki. Auf der einen Seite stammt sie aus dem traditionellen Arbeiterbezirk Kallio, zum anderen verdiente sie ihre Sporen unter Anderem in der Bewegung für die Rechte der Schwulen und Lesben. Die Sozialdemokratin Tarja Halonen nimmt die Melodie der Aalto-Gründung auf und betont die Herausforderung und Anforderung, neue Formen der Kooperation und Kommunikation zwischen der Aalto Universität und der Gesellschaft und Wirtschaft zu finden. Aalto, als öffentliche Stiftungsuniversität, hat mehr Freiheiten als übliche öffentlich-rechtliche Körperschaften und für finnische Verhältnisse ein gewaltiges Budget. Beides ist Startkapital für den Eintritt Finnlands in die globale Wettbewerbsfähigkeit. Soweit der Pflichtteil. Ihre Betonung liegt jedoch auf dem finnischen Stolz auf eine lange Tradition als Bildungsnation und Wohlfahrtsstaat. Hohe Qualität der Lehre und Forschung gehen Hand in Hand mit gleichberechtigtem Zugang zu Bildung und Ausbildung, unabhängig von sozialer Herkunft und religiöser, weltanschaulicher und sexueller Identität. Tarja Halonen greift die Diskussion um den großen Einfluß der Privatwirtschaft im Stiftungsrat der Aalto Universität auf. Trotz der Bedeutung des Anschlusses der Universität and die Bedürfnisse von Technologie und Betrieben, erinnert sie an die dienende Funktion des Kapitals:
Matti Vanhanen, Premierminister und scheidender Vorsitzender der Zentrumspartei, ist von anderen Skrupeln gelenkt. Der europaskeptische Mitte-Rechts Politiker ist studierter Politikwissenschaftler und gelernter Journalist. Matti Vanhanen gilt innerhalb der Zentrumspartei als liberal und setzte umfangreiche Steuersenkungen und Reformen des nordischen Wohlfahrtsstaates durch. Vanhanen gönnt zumindest der Tradition der drei Gründungsinstitutionen der Aalto Universität einleitende Worte auf Finnisch. Wichtiger ist ihm jedoch, auf Englisch, die Position finnischer Unternehmen im internationalen Vergleich. 40% der finnischen Produktion gehen als Exporte ins Ausland. Finnische Unternehmen, allen voran Nokia, stellen sich als globale Konzerne aus. Daher, laut Vanhanen, müssen die Universitäten des Landes an den Bedürfnissen globaler Konzerne ausgerichtet werden. Die Aalto Universität ist zum einen Finnlands Antwort auf die Globalisierung. Zum anderen ein Kernbestandteil der Reform des nationalen Innovationssystems. Matti Vanhanen sieht Finnland nicht mehr an der "oberen rechten Ecke der Landkarte" sondern, "global" gesehen, ein Zentrum der (technologischen und ökonomischen Welt), was durch die Ansiedlung einer der Einheiten des EIT (Europäisches Institut für Technologie) bei der Aalto Universität nur noch unterstrichen wird. Die Aalto Universität Helsinki ist kein Bestandteil eines nationalen Entwicklungsplans, sondern ein Element einer globalen Regionalisierung. Konkret wird der Premierminister beim Schlachten einer heiligen Kuh des sozialdemokratischen Wohlfahrtsideals: As bald als möglich soll Bildung und Studium an finnischen Universitäten ein "Produkt" werden, das an Studieninteressierte außerhalb der Europäischen Union verkauft werden soll. Nachdem das "Neue Universitätsgesetz" von 2009 hierfür die Grundlagen gelegt hat, hofft Matti Vanhanen auf schnelle Umsetzung der Kommerzialisierung des Studien- und Weiterbildungsangebots.
Mehr erdverwurzelt erklärte sich die Präsidentin der Aalto Universität, Tuula Teeri. Die Finnlandschwedin ist Biotechnologin und lehrt mit dem Schwerpunkt Molekulargenetik in Helsinki und Stockholm. Sie ist sowohl Mitglied der Finnlandschwedischen Akademie der Wissenschaften als auch der Schwedischen Königlichen Akademie der Wissenschaften. Tuula Teeri sieht die Aalto Universität konfrontiert zum einen mit einer neuen Form der Freiheit als auch mit der Verantwortung, Weltniveau zu erreichen. Die finnische Ressource hier ist Sisu, die identitätsgebende finnische Eigenschaft der Ausdauer und Beharrlichkeit. Sisu hat die Finnen durch Krieg, Industrialisierung und viele lange Winter gebracht, nun soll es Aalto nach vorne bringen.
Die Mission der Aalto Universität sieht Teeri in der Ausbildung von Experten, Visionäre zu werden. Drei wichtige Reformen soll die neue Universität umsetzen, um dieses Ziel zu erreichen. International attraktive Arbeitsbedingungen für Studierende und Forscher sollen geschaffen werden. Kreative und vorraussetzungslose Grundlagenforschung soll die Basis der Universität werden. Tuula Teeri betont hier die Entwicklung der Kunst, welche sie als Grundlagenforschung für Design und Architektur ansieht. Die wichtigste Reform im Rahmen der Aalto-Gründung ist die Einführung des "tenure track" nach internationalem Maßstab. Die Attraktivität der Aalto Universität als Arbeitsplatz soll gesichert werden, indem für die nächsten zehn Jahre 20 bis 40 neue unbefristete Arbeitsplätze im Lehr- und Forschungsbetrieb gesichert werden. Angemessenes Management und Führungsverantwortlichkeit soll trainiert und honoriert werden.
Als ein kleines Land benötigt Finnland einen Fokus auf die Bereiche, in denen bereits eine Führungsrolle erreicht ist. Die zwei erfolgreichsten Einheiten an der Aalto Universität sind Angewandte Physik und die Informatik. 17 weitere Einheiten der Universitäten wurden als auf hohem internationalen Standard evaluiert und bilden die Prioritäten der Entwicklungsstrategie. Um eine erfolgreiche Universität zu werden, ist internationale Beachtung und Anerkennung für Tuula Teeri essentiell. Die Ansiedlung einer der Einheiten des Europäischen Instituts für Technologie (EIT) bei der Aalto Universität und die Ausrufung Helsinkis zur Design Capital 2012 sind ihr Ausdruck in das internationale Vertrauen auf die Entwicklung der Aalto Universität.
Teeri möchte die Universität nach außen öffnen und mit Offenen Lernzentren, Angeboten für Berufstätige und Firmen und Einbindung von Persönlichkeiten der Wirtschaft und Zivilgesellschaft in die Lehre die Aalto Universität in die finnische Gesellschaft integrieren. Wichtige Partner innerhalb der Universität sind ihr die Studierenden: Sie versteht Lernen als Forschen. Konkret sogar sollen die Studenten zu Mitgliedern der Forschungsgemeinde an der Aalto Universität werden. Als, im besten Fall sogar ironisch gemeinte, Verbeugung in Richtung der Studierenden addressiert Tuula Teeri sie als Second Life Avatar im Internet und auf Großleinwand. Sie verspricht viel. Die Lehre soll ausgebaut werden und mehr Lehrbeauftragte angestellt werden. Verdienste um die Lehre sollen genauso honoriert werden wie Verdienste um die Forschung. Fernstudium und Projektunterricht auf nationaler und internationaler Ebene mit Partnerhochschulen soll etabliert werden. Die Studentenschaft soll in der gesamten Hochschulhierarchie der Aalto Universität vertreten sein und aktiv and der Führung der Universität beteiligt werden. Mit den interdisziplinären Master-Studiengängen und dem interdisziplinärem Bacherlor-Programm soll die Vorraussetzung für die Ausbildung von Visionären geschaffen werden. Im hypermodernen digitalen Raum, zur Gründung einer auf Fortschrittszuversicht gegründeten Universität, verkündigt die Aalto-Präsidentin die Alma Mater Studiorum.
Viele, viele Worthülsen sind gefallen. Das scheinbare Ziel ist, das gesamte Vokabular der zeitgenössischen Hochschuldebatte auf die Aalto Universität anzuwenden. Auch Jussi Valtonen, Präsident der Studentenschaft, und Yrjö Sotamaa, Initiator der Gründung der Aalto Universität und ehemaliger Präsident der Hochschule für Kunst und Design Helsinki, verbleiben im Tenor der Festveranstaltung.
Der Festakt wird zur Prozession von der Finlandia zum Museum für Moderne Kunst Kiasma, die Prozession wird zum Empfang für die Honorationen, die Debatte um die Aalto Universität und die strategische Ausrichtung der Hochschulen geht weiter.
Das Ziel ist, drei der besten Hochschulen Finnlands zusammenzuführen und bis 2020 eine weltweit führende Forschungs- und Lehruniversität zu etablieren.
Zum Auftakt des finnischen Frühjahrssemester lud die Aalto Universität zru Eröffnungszeremonie in die Finlandia Halle. Grußworte, Chöre, Tanzdarbietungen und sogar ein Second Life-Auftritt wetteiferten um Darstellungen der Modernität. Trotz Anwesenheit der Präsidentin, Tarja Halonen, des Premierministers, Matti Vanhanen, und Mitgliedern der gesellschaftlichen, staatlichen und militärischen Elite Finnlands, blieb die normalerweise geradezu zelebrierte Traditionalität den Uniformen der Studentenverbindungen und einem herzhaften "Gaudeamus Igitur" zum Einmarsch der Honorationen vorbehalten. Der gesamte Festakt sollte Frischheit, Modernität und Internationalität (sprich: angelsächsische Orientierung) demonstrieren: Studentische Moderatoren, Verzicht auf nationale Symbolik und englischsprachige Grußworte (nur unterbrochen durch finnische und schwedische Kommentare) wollen von einem großen Schritt hin zu einem "global wettbewerbsfähigem Finnland" (Tarja Halonen) überzeugen.
DIe Grußworte der Präsidentin der Republik und des Premierministers geben ein anschauliches Bild des Elitendiskurses in einem nordischen Wohlfahrtsstaat, das mit anderthalb Beinen im innovationsgetriebenen globalisierten Westen steht. Tarja Halonen ist eine zeitgenössische Mitte-Links Politikerin. Die Juristin machte ihre ersten Schritte in der mächtigen Studentenunion der Universität Helsinki und diente als Mitglied des Stadtrates von Helsinki. Auf der einen Seite stammt sie aus dem traditionellen Arbeiterbezirk Kallio, zum anderen verdiente sie ihre Sporen unter Anderem in der Bewegung für die Rechte der Schwulen und Lesben. Die Sozialdemokratin Tarja Halonen nimmt die Melodie der Aalto-Gründung auf und betont die Herausforderung und Anforderung, neue Formen der Kooperation und Kommunikation zwischen der Aalto Universität und der Gesellschaft und Wirtschaft zu finden. Aalto, als öffentliche Stiftungsuniversität, hat mehr Freiheiten als übliche öffentlich-rechtliche Körperschaften und für finnische Verhältnisse ein gewaltiges Budget. Beides ist Startkapital für den Eintritt Finnlands in die globale Wettbewerbsfähigkeit. Soweit der Pflichtteil. Ihre Betonung liegt jedoch auf dem finnischen Stolz auf eine lange Tradition als Bildungsnation und Wohlfahrtsstaat. Hohe Qualität der Lehre und Forschung gehen Hand in Hand mit gleichberechtigtem Zugang zu Bildung und Ausbildung, unabhängig von sozialer Herkunft und religiöser, weltanschaulicher und sexueller Identität. Tarja Halonen greift die Diskussion um den großen Einfluß der Privatwirtschaft im Stiftungsrat der Aalto Universität auf. Trotz der Bedeutung des Anschlusses der Universität and die Bedürfnisse von Technologie und Betrieben, erinnert sie an die dienende Funktion des Kapitals:
"Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr"Die finnische Präsidentin sieht Bildung als Werkzeug (im sozialdemokratischen Sinne), mit dem Menschen ihr eigenes Leben meistern können. Die internationale Ausrichtung der Aalto Universität soll zum einen ein Umfeld für Forscher und Studenten aus der ganzen Welt schaffen, zum anderen einen Beitrag zu den finnischen Bemügungen um die Milleniumsziele der Vereinten Nationen leisten. Bis zum Jahr 2020 steht die Erwartung, die Aalto Universität Helsinki an die Weltspitze zu bringen.
- Tarja Halonen, 8. Januar 2010
Matti Vanhanen, Premierminister und scheidender Vorsitzender der Zentrumspartei, ist von anderen Skrupeln gelenkt. Der europaskeptische Mitte-Rechts Politiker ist studierter Politikwissenschaftler und gelernter Journalist. Matti Vanhanen gilt innerhalb der Zentrumspartei als liberal und setzte umfangreiche Steuersenkungen und Reformen des nordischen Wohlfahrtsstaates durch. Vanhanen gönnt zumindest der Tradition der drei Gründungsinstitutionen der Aalto Universität einleitende Worte auf Finnisch. Wichtiger ist ihm jedoch, auf Englisch, die Position finnischer Unternehmen im internationalen Vergleich. 40% der finnischen Produktion gehen als Exporte ins Ausland. Finnische Unternehmen, allen voran Nokia, stellen sich als globale Konzerne aus. Daher, laut Vanhanen, müssen die Universitäten des Landes an den Bedürfnissen globaler Konzerne ausgerichtet werden. Die Aalto Universität ist zum einen Finnlands Antwort auf die Globalisierung. Zum anderen ein Kernbestandteil der Reform des nationalen Innovationssystems. Matti Vanhanen sieht Finnland nicht mehr an der "oberen rechten Ecke der Landkarte" sondern, "global" gesehen, ein Zentrum der (technologischen und ökonomischen Welt), was durch die Ansiedlung einer der Einheiten des EIT (Europäisches Institut für Technologie) bei der Aalto Universität nur noch unterstrichen wird. Die Aalto Universität Helsinki ist kein Bestandteil eines nationalen Entwicklungsplans, sondern ein Element einer globalen Regionalisierung. Konkret wird der Premierminister beim Schlachten einer heiligen Kuh des sozialdemokratischen Wohlfahrtsideals: As bald als möglich soll Bildung und Studium an finnischen Universitäten ein "Produkt" werden, das an Studieninteressierte außerhalb der Europäischen Union verkauft werden soll. Nachdem das "Neue Universitätsgesetz" von 2009 hierfür die Grundlagen gelegt hat, hofft Matti Vanhanen auf schnelle Umsetzung der Kommerzialisierung des Studien- und Weiterbildungsangebots.
Mehr erdverwurzelt erklärte sich die Präsidentin der Aalto Universität, Tuula Teeri. Die Finnlandschwedin ist Biotechnologin und lehrt mit dem Schwerpunkt Molekulargenetik in Helsinki und Stockholm. Sie ist sowohl Mitglied der Finnlandschwedischen Akademie der Wissenschaften als auch der Schwedischen Königlichen Akademie der Wissenschaften. Tuula Teeri sieht die Aalto Universität konfrontiert zum einen mit einer neuen Form der Freiheit als auch mit der Verantwortung, Weltniveau zu erreichen. Die finnische Ressource hier ist Sisu, die identitätsgebende finnische Eigenschaft der Ausdauer und Beharrlichkeit. Sisu hat die Finnen durch Krieg, Industrialisierung und viele lange Winter gebracht, nun soll es Aalto nach vorne bringen.
Die Mission der Aalto Universität sieht Teeri in der Ausbildung von Experten, Visionäre zu werden. Drei wichtige Reformen soll die neue Universität umsetzen, um dieses Ziel zu erreichen. International attraktive Arbeitsbedingungen für Studierende und Forscher sollen geschaffen werden. Kreative und vorraussetzungslose Grundlagenforschung soll die Basis der Universität werden. Tuula Teeri betont hier die Entwicklung der Kunst, welche sie als Grundlagenforschung für Design und Architektur ansieht. Die wichtigste Reform im Rahmen der Aalto-Gründung ist die Einführung des "tenure track" nach internationalem Maßstab. Die Attraktivität der Aalto Universität als Arbeitsplatz soll gesichert werden, indem für die nächsten zehn Jahre 20 bis 40 neue unbefristete Arbeitsplätze im Lehr- und Forschungsbetrieb gesichert werden. Angemessenes Management und Führungsverantwortlichkeit soll trainiert und honoriert werden.
Als ein kleines Land benötigt Finnland einen Fokus auf die Bereiche, in denen bereits eine Führungsrolle erreicht ist. Die zwei erfolgreichsten Einheiten an der Aalto Universität sind Angewandte Physik und die Informatik. 17 weitere Einheiten der Universitäten wurden als auf hohem internationalen Standard evaluiert und bilden die Prioritäten der Entwicklungsstrategie. Um eine erfolgreiche Universität zu werden, ist internationale Beachtung und Anerkennung für Tuula Teeri essentiell. Die Ansiedlung einer der Einheiten des Europäischen Instituts für Technologie (EIT) bei der Aalto Universität und die Ausrufung Helsinkis zur Design Capital 2012 sind ihr Ausdruck in das internationale Vertrauen auf die Entwicklung der Aalto Universität.
Teeri möchte die Universität nach außen öffnen und mit Offenen Lernzentren, Angeboten für Berufstätige und Firmen und Einbindung von Persönlichkeiten der Wirtschaft und Zivilgesellschaft in die Lehre die Aalto Universität in die finnische Gesellschaft integrieren. Wichtige Partner innerhalb der Universität sind ihr die Studierenden: Sie versteht Lernen als Forschen. Konkret sogar sollen die Studenten zu Mitgliedern der Forschungsgemeinde an der Aalto Universität werden. Als, im besten Fall sogar ironisch gemeinte, Verbeugung in Richtung der Studierenden addressiert Tuula Teeri sie als Second Life Avatar im Internet und auf Großleinwand. Sie verspricht viel. Die Lehre soll ausgebaut werden und mehr Lehrbeauftragte angestellt werden. Verdienste um die Lehre sollen genauso honoriert werden wie Verdienste um die Forschung. Fernstudium und Projektunterricht auf nationaler und internationaler Ebene mit Partnerhochschulen soll etabliert werden. Die Studentenschaft soll in der gesamten Hochschulhierarchie der Aalto Universität vertreten sein und aktiv and der Führung der Universität beteiligt werden. Mit den interdisziplinären Master-Studiengängen und dem interdisziplinärem Bacherlor-Programm soll die Vorraussetzung für die Ausbildung von Visionären geschaffen werden. Im hypermodernen digitalen Raum, zur Gründung einer auf Fortschrittszuversicht gegründeten Universität, verkündigt die Aalto-Präsidentin die Alma Mater Studiorum.
Viele, viele Worthülsen sind gefallen. Das scheinbare Ziel ist, das gesamte Vokabular der zeitgenössischen Hochschuldebatte auf die Aalto Universität anzuwenden. Auch Jussi Valtonen, Präsident der Studentenschaft, und Yrjö Sotamaa, Initiator der Gründung der Aalto Universität und ehemaliger Präsident der Hochschule für Kunst und Design Helsinki, verbleiben im Tenor der Festveranstaltung.
Der Festakt wird zur Prozession von der Finlandia zum Museum für Moderne Kunst Kiasma, die Prozession wird zum Empfang für die Honorationen, die Debatte um die Aalto Universität und die strategische Ausrichtung der Hochschulen geht weiter.
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Worüber diskutieren Europäer. Ein internationales Seminar
20 europäische Studenten der Politikwissenschaft, Journalistik, Kommunikationswissenschaft und der Sozialen Arbeit, darunter auch ich, verbringen das Herbstsemester 2009 an der Schwedischen Hochschule für Sozialwissenschaft der Uni Helsinki.
Am 9. Dezember 2009 bedankten sich die internationalen Studenten an bei ihren Gestgebern mit einer Runde Präsentationen, Diskussionen und einem Empfang mit Live-Musik danach.
Verteilt über Europa und bei freier Themenwahl entstand eine interessante Mischung:
Am 9. Dezember 2009 bedankten sich die internationalen Studenten an bei ihren Gestgebern mit einer Runde Präsentationen, Diskussionen und einem Empfang mit Live-Musik danach.
Verteilt über Europa und bei freier Themenwahl entstand eine interessante Mischung:
Chicago Cowboys Go Baltic - Ieva Vītola, Universität LettlandDank moderner Medientechnik sind alle Präsentationen mit Video und einigen Photos jetzt online
What for is this "theory" anyway? - Falko Blumenthal, Hochschule für Politik München
What union? Norway and EU - Jo Grunde Straume Gudbrands, Universität Stavanger
http://tacksaamycket.blogspot.com/
Sonntag, 13. Dezember 2009
Skandinavien: Armut im Wohlfahrtswunderland
Zum Anlass des kommenden Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010 veranstaltete das Nordische Institut in Finnland, das Informationsbüro des Nordischen Mininsterrats "Norden im Fokus" gemeinsam mit den Zeitungen le Monde diplomatique und Ny Tid am 25. November 2009 ein Seminar in Helsinki (mit live Schaltungen nach Stockholm, Kopenhagen und Reykjavik).
Das Thema "Was sind die Kosten der Armut - Perspektiven aus den Nordischen Ländern" wurde von Wissenschaftlern aus allen Ländern Skandinaviens diskutiert.
"The problem of poverty is to be studied first at its sources and secondly in its manifestations". - Richard Tawny, 1931Für Asbjørn Wahl ist die Existenz von Wohlfahrt und Armut ein Ergebnis der Machtverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit. Wohlfahrtsstaatlichkeit heißt Fortschritt in den Lebens- und Arbeitsbedingungen. Mit Verschiebungen der Machtverhältnisse wird die Wohlfahrtsfrage, die Frage nach der Verteilung des Reichtums, neu gestellt. Dies nennt Wahl gesellschaftliche Macht, deren Basis die Kontrolle über und Eigentum an Kapital und Ressourcen ist. So ist der Wohlfahrtsstaat Ergebnis gesellschaftlichen Kampfes, dessen Basis die Mobilisierung der Bevölkerung ist. Der soziale Frieden ist nicht die Ursache des Wohlfahrtsstaates sondern eher ein (einseitiger) "Waffenstillstand". Die Essenz des Wohlfahrtsstaates ist, große Bereiche der Wirtschaft aus dem Markt herauszunehmen und demokratischer Steuerung zu unterwerfen. Asbjørn Wahl geht hier in die Opposition zum marktwirtschaftlichen Denken an sich und stellt sich in die Tradition reformistischen Denkens einer totgeglaubten Sozialdemokratie.
Von den 1930er Jahrn bis in die 80er sieht Wahl eine Epoche der Kapitalregulation. Kapitalverkehrskontrollen, Kreditkontrollen, staatliche Investitionsmonopole, starre Wechselkurse, Arbeitsgesetzgebung und ein gewaltiger öffentlicher Sektor wurden entwickelt. All das wird als Machtressource verstanden, die jetzt in den Händen der Gesellschaft liegt. Diese Macht, auchals solche buchstäblich verstanden, ist für Asbjørn Wahl Vorraussetzung des Wohlfahrtsstaates. So sehr auch Wahl Verteidiger des Wohlfahrtsstaates ist, hat der jedoch für ihn zwei verschiedene Charakteristiken. Zum einen bietet der Wohlfahrtsstaat Sozialversicherungen, soziale Leistungen, reale Umverteilungen, ja sogar Keime einer Vision einer anderen Gesellschaftsform. Zum anderen jedoch ist ihm der Wohlfahrtsstaat eine Reparaturwerkstatt eines "brutalen und inhumanen Wirtschaftssystems", das Arbeitslosigkeit, Entmündigung und Gesundheitsprobleme hervorbringt. Sarkastisch wird Arthur Balfour zitiert:
"Social policy is the most effective antidote to socialism."Staatliche Wohlfahrt also, in Deutschland kennt man das aus dem Geschichtsunterricht, als Werkzeug zur Deradikalisierung der Arbeiterbewegung.
Zurück zu 1979, das für Asbjørn Wahl der Drehpunkt ist, an dem in der Krise der Sozialpakt zusammenbricht. In der neo-liberalen Offensive werden Regulierungen abgebaut, der öffentliche Sektor ist am Schrumpfen und die Armut kehr zurück. Diese Umverteilung ist eine Verschiebung des Gleichgewichts der Kräfte. Von öffentlich zu privat, von der Arbeit zum Kapital, von den Armen zu den Reichen. Im Schritt mit steigender Ungleichheit und versträktem Druck auf den Wohlfahrtsstaat vergrößern die reichsten 10% der norwegischen Bevölkerung ihren Anteil am Volksvermögen auf über 30%. Heutzutage diagnostiziert Wahl eine regressive Gesellschaftsordnung. Wirtschaftsaufschwünge haben keine Auswirkung auf die Armut und eine soziale Reproduktion der Armut nimmt ihren Lauf. Während Armutsbekämpfung von staatlicher Seite versagt, wächst die Unterstützung für rechten Populismus.
Das System der "Workfare", in Deutschland umgesetzt als "Fördern und Fordern" in Form der sogenannten "1 Euro-jobs", sieht Asbjørn Wahl als Barriere zu Wohlfahrt. "Workfare" verstärkt das Konzept homo oeconomicus und sieht statt strukturellen Gründen der Arbeitslosigkeit mangelnde Arbeitsethik und Arbeitsanreize als das zu bekämpfende Problem. Diese von Thatcher angestoßene Form der Sozialpolitik ist inzwischen europäisch etabliert sowohl bei Sozialdemokraten als auch bei Konservativen und wird von akademischer Seite nur von wenigen, unter ihnen John Veit-Wilson, widersprochen. Jedoch ist "Workfare" nur ein Symptom eines größeren Paradigmenwandels: Risiken werden individualisiert, mehr und mehr Bereiche werden dem Markt ausgesetzt, universale soziale Rechte werden in einkommenabhängige Leistungen umgewandelt, private management Methoden werden weitreichend eingesetzt und die öffentliche Hand (und damit die demokratische Gesellschaft) ihrer Macht beraubt. Als Alternative zu staatlicher Wohlfahrtsvorsorge wird private Mildtätigkeit propagiert.
Mit dieser Politikentwicklung geht der Niedergang der europäischen Sozialdemokratie einher. Konservativ-liberale Regierungen und Meinungsführer gewinnen langfristig Boden, trotz der proklamierten "Neuen Mitte" von Blair/Schröder vor 12 Jahren. Asbjørn Wahl meint hier, eine grundlegende ideologische Krise in der Linken reflektiert zu sehen. Wahl´s Lösungsansatz ist jedoch nicht ein Kampagnengewitter der sozialen Bewegungen und Nicht-Regierungsorganisationen. Er fordert, Machtquellen zu identifizieren, Konzentration auf Beschränkungen des Marktes und auf eine breite soziale Mobilisierung hinzuarbeiten. Machtzugewinne der Gewerkschaften und der Linken müssen spürbar werden durch umgehende Steigerung der sozialen Leistungen.
Das Überraschende an Asbjørn Wahls Vortrag war jedoch die Reaktionen auf ihn. Anstand ihn in die linke Ecke zu schicken zu schmollen wurde sein klassenbwusster Standpunkt, ich kann es kaum anders formulieren, als selbstverständlich hingenommen und von dieser Perspektive diskutiert. Professor Pedersen versuchte zwar später das Seminar wieder in empirisch sozialliberale Gewässer zu leiten, doch scheint die sakndinavische Öffentlichkeit, soweit man bei Wissenschaftlern, Journalisten, Intellektuellen und Doktoranden von Öffentlichkeit sprechen darf, von einer liberalen Diskurshegemonie weit entfernt. Vielleicht kein Löwe, doch ein Hoffnungsschimmer aus Mitternacht.
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